Veröffentlicht als:
- Dokumentation
- wa-ID
- wa-2023363
- Tag der Veröffentlichung
- 20.10.2017
- Aktualisiert am
- 27.02.2018
- Verfahrensart
- Studentenwettbewerb
- Zulassungsbereich
-
EU /EWR
- Teilnehmer
- Studenten der Fachbereiche Architektur und Stadtplanung
- Beteiligung
- 16 Arbeiten
- Auslober
- Johannes-Göderitz-Stiftung
- Preisgerichtssitzung
- 20.10.2017
Verfahrensart
Studentischer städtebaulicher Ideenwettbewerb
Organisation und Themenauswahl
Brandenburgische TU Cottbus-Senftenberg
Fakultät für Architektur, Stadtplanung und
Bauingenieurwesen
Lehrstuhl Städtebau und Entwerfen
Prof. Heinz Nagler
Teilnehmende Universitäten
TU Cottbus-Senftenberg
Technische Universität Braunschweig
Technische Universität Dresden
Technische Universität Darmstadt
Leibniz Universität Hannover
Fachpreisrichter
Prof. Dr. Angela Million, TU Berlin (Vors.)
Prof. Irene Lohaus, TU Dresden
Wolfgang Wiechers, Umweltzentr. Braunschweig
Sachpreisrichter
Marietta Tzschoppe, Bürgermeisterin
Egbert Thiele, FB Stadtentwicklung
Wettbewerbsaufgabe
Für den Strategieraum besteht die Aufgabe zur Entwicklung einer Planungsstrategie für den gesamten Betrachtungsraum zwischen der Cottbuser Altstadt und dem Ostsee. Aufbauend auf bestehenden Konzepten gilt es Entwicklungskorridore aufzuzeigen und Transformationsstrategien anzudenken. Die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Nutzbarmachung der Potentiale des Ostsees für die Stadt Cottbus unter den Rahmenbedingungen der begrenzten finanziellen Ressourcen, der Distanz zwischen Stadt und See sowie der trennenden Elemente dazwischen ist elementar.
In der oben skizzierten Entwicklung ist der Stadtteil Sandow ein spezifischer Trittstein zwischen der Altstadt und dem Ostsee. Hauptfrage auf der Ebene des Stadtteils ist wie die Entwicklung des Ostsees für die Stadtteilentwicklung Sandows relevant werden kann? Daraus ableiten lassen sich konkrete Fragen nach den Zukunftschancen und den Entwicklungsoptionen des Quartiers.
Gefragt sind planerische und strategische Mittel zur Verbesserung der räumlichen, infrastrukturellen und sozialen Vernetzung mit dem Umfeld.
Vor dem Hintergrund der räumlich heterogenen Situation als auch der historischen Genese des Quartiers sind Vorstellungen der räumlichen Gliederung, der Dichte und des Nutzungsspektrums zu entwickeln. Gefragt sind konkrete räumliche Qualitäten um den Stadtteil für die unterschiedlichen Bewohnergruppen attraktiv zu gestalten. Notwendig ist die Auseinandersetzung mit geeigneten und zeitgemäßen Typologien und Strategien für eine Quartiersentwicklung im 21. Jahrhundert.
Vor dem Hintergrund des Kontexts ist eine robuste und klar ablesbare städtebauliche Konzeption zu entwickeln. Diese soll in zeitlich gestaffelten Realisierungsabschnitten umgesetzt werden können, so dass sie auf sich ändernde Rahmenbedingungen flexibel reagieren kann. Die Darstellung einer stufenweisen Entwicklung (Phasenbildung) soll in sich schlüssige und abgeschlossene Einheiten beinhalten.
Im Vertiefungsbereich liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf der Ausbildung einer räumlichen Mitte, welche funktional als auch stadträumlich interpretiert werden will. Es gilt ein Stadtteilzentrum zu entwerfen, welches den Anforderungen des gesamten Quartiers gerecht wird und die Grundlage der Weiterentwicklung zu einem insgesamt attraktivem Stadtteil darstellt. Entscheidend hierbei sind die Rauminterpretation im Kontext der „sozialistischen Stadt“ und die Frage nach dem Grad der Urbanität.
Ein Fokus bei der Planung liegt auf der Frage nach der Ausbildung prägender städtebaulicher Strukturen, der Auswahl angemessener Typologien sowie der Konzeption und Ausformulierung der öffentlichen Räume als Begegnungs- und Erholungsorte. Ein wichtiger Teilaspekt dabei ist die als auch funktionale Adressbildung in der Quartiersmitte.
Studentischer städtebaulicher Ideenwettbewerb
Organisation und Themenauswahl
Brandenburgische TU Cottbus-Senftenberg
Fakultät für Architektur, Stadtplanung und
Bauingenieurwesen
Lehrstuhl Städtebau und Entwerfen
Prof. Heinz Nagler
Teilnehmende Universitäten
TU Cottbus-Senftenberg
Technische Universität Braunschweig
Technische Universität Dresden
Technische Universität Darmstadt
Leibniz Universität Hannover
Fachpreisrichter
Prof. Dr. Angela Million, TU Berlin (Vors.)
Prof. Irene Lohaus, TU Dresden
Wolfgang Wiechers, Umweltzentr. Braunschweig
Sachpreisrichter
Marietta Tzschoppe, Bürgermeisterin
Egbert Thiele, FB Stadtentwicklung
Wettbewerbsaufgabe
Für den Strategieraum besteht die Aufgabe zur Entwicklung einer Planungsstrategie für den gesamten Betrachtungsraum zwischen der Cottbuser Altstadt und dem Ostsee. Aufbauend auf bestehenden Konzepten gilt es Entwicklungskorridore aufzuzeigen und Transformationsstrategien anzudenken. Die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Nutzbarmachung der Potentiale des Ostsees für die Stadt Cottbus unter den Rahmenbedingungen der begrenzten finanziellen Ressourcen, der Distanz zwischen Stadt und See sowie der trennenden Elemente dazwischen ist elementar.
In der oben skizzierten Entwicklung ist der Stadtteil Sandow ein spezifischer Trittstein zwischen der Altstadt und dem Ostsee. Hauptfrage auf der Ebene des Stadtteils ist wie die Entwicklung des Ostsees für die Stadtteilentwicklung Sandows relevant werden kann? Daraus ableiten lassen sich konkrete Fragen nach den Zukunftschancen und den Entwicklungsoptionen des Quartiers.
Gefragt sind planerische und strategische Mittel zur Verbesserung der räumlichen, infrastrukturellen und sozialen Vernetzung mit dem Umfeld.
Vor dem Hintergrund der räumlich heterogenen Situation als auch der historischen Genese des Quartiers sind Vorstellungen der räumlichen Gliederung, der Dichte und des Nutzungsspektrums zu entwickeln. Gefragt sind konkrete räumliche Qualitäten um den Stadtteil für die unterschiedlichen Bewohnergruppen attraktiv zu gestalten. Notwendig ist die Auseinandersetzung mit geeigneten und zeitgemäßen Typologien und Strategien für eine Quartiersentwicklung im 21. Jahrhundert.
Vor dem Hintergrund des Kontexts ist eine robuste und klar ablesbare städtebauliche Konzeption zu entwickeln. Diese soll in zeitlich gestaffelten Realisierungsabschnitten umgesetzt werden können, so dass sie auf sich ändernde Rahmenbedingungen flexibel reagieren kann. Die Darstellung einer stufenweisen Entwicklung (Phasenbildung) soll in sich schlüssige und abgeschlossene Einheiten beinhalten.
Im Vertiefungsbereich liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf der Ausbildung einer räumlichen Mitte, welche funktional als auch stadträumlich interpretiert werden will. Es gilt ein Stadtteilzentrum zu entwerfen, welches den Anforderungen des gesamten Quartiers gerecht wird und die Grundlage der Weiterentwicklung zu einem insgesamt attraktivem Stadtteil darstellt. Entscheidend hierbei sind die Rauminterpretation im Kontext der „sozialistischen Stadt“ und die Frage nach dem Grad der Urbanität.
Ein Fokus bei der Planung liegt auf der Frage nach der Ausbildung prägender städtebaulicher Strukturen, der Auswahl angemessener Typologien sowie der Konzeption und Ausformulierung der öffentlichen Räume als Begegnungs- und Erholungsorte. Ein wichtiger Teilaspekt dabei ist die als auch funktionale Adressbildung in der Quartiersmitte.