- Dokumentation des Wettbewerbs
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Veröffentlicht als:
- Kurzergebnis
- wa-ID
- wa-2004165
- Tag der Veröffentlichung
- 22.01.2001
- Aktualisiert am
- 01.06.2001
- Verfahrensart
- Offener Wettbewerb
- Teilnehmer
- Österreichische Architekten und Ziviltechnikergesellschaften
- Beteiligung
- 25 Arbeiten
- Auslober
-
Landeskrankenhaus LKH
- Abgabetermin
- 22.01.2001
- Preisgerichtssitzung
- 13.02.2001
Verfahrensart
Offener EU-weiter Architekturwettbewerb
Wettbewerbsaufgabe
Im Rahmen der Realisierung des Masterplans am Landeskrankenhaus Klagenfurt ist eine Planung der Infrastrukturen notwendig, um die Grundlagen für den Neubau eines neuen Logistikzentrums zu schaffen. Die Ziel- und Gesamtplanung für das LKH Klagenfurt sieht vor, aufgrund der gegebenen Ist-Situation im Bereich der Logistik ein grundsätzlich neues System der Ver-/Entsorgung für das Krankenhaus zu schaffen, um die veralteten Strukturen und Versorgungsprinzipien durch neue moderne Versorgungsfunktionen zu ersetzen.
Grundsatz der künftigen logistischen Systeme am LKH Klagenfurt im Rahmen der Realisierung des Masterplans ist, zentrale Versorgungseinrichtungen in einem Logistikzentrum zu etablieren, in dem die wesentlichen Funktionen der Lager- und Produktionsbereiche angesiedelt sind.
Im Zusammenhang mit der Erstellung des Logistikzentrums sind auch die verkehrsmäßigen Infrastrukturen des Krankenhausgeländes neu zu gestalten. Insbesondere ist hierbei das Tunnelsystem zu etablieren, da die derzeit vorhandenen Tunnel für die Durchführung der Transporte und Etablierung der Medienführung veraltet und nicht an das Konzept des Masterplans zu adaptieren sind.
Im Logistikzentrum werden u.a. folgende Einrichtungen etabliert: Zentralküche, Zentrallager, Zentralapotheke, Zentrale Wartung/Reparatur, Zentraler Hol- und Bringdienst, Wertstoffsammelzentrum.
Die Prozesse der derzeit bestehenden Organisation im Logistikbereich müssen nach gleichartigen und standardmäßig ausgerichteten Prinzipien organisiert werden, EDV-gestützte Verfahren für das Bestellwesen, die Lager- und Transportsteuerung sind einzuführen. Alle Ver-/Entsorgungsfunktionen sind organisatorisch un ter einem Logistikzentrum zu organisieren, so dass die Prozesse koordiniert und personalmäßig wirtschaftlich durchgeführt werden können.
Gütertransporte sollen auch in Hinkunft weitgegehend über das Tunnelsystem erfolgen. Aufgrund der horizontalen Ausdehnung des Tunnelsystems und der weiten Abstände vom Logistikzentrum bis hin zum Endverbraucher muss der Transport von Gütern und die Tunnelsysteme so angelegt werden, dass der Transport hygienisch hinreichend sicher durch geführt werden kann. Dieses Ziel kann im Prinzip durch das „Huckepacksystem“ erreicht werden, mit dem ein Trucksystem im Tunnelbereich und bei vertikalem Übergang in die Knoten, ein Containersystem die Transporte übernimmt.
Das Logistikzentrum übernimmt teilweise die Versorgung anderer Krankenhäuser in Kärnten.
Jury
Markus Peter, CH-Zürich (Vors.)
Frank Barkow, Berlin
Henrik Praetorius, DK-Kopenhagen
Siegfried Gierlinger, KABEG, A-Klagenfurt
Prof. Dr. Wolfdietrich Ziesel, A-Wien
Johannes Almer, KAGES, A-Graz
Ursula Düll, LKH, A-Klagenfurt
Gerhard Mitterberger, A-Graz
Dr. Kurt Graf, LKH, A-Klagenfurt
Preisgerichtsempfehlung
Aufgrund der architektonisch und städtebaulich eindeutig
überzeugenden Lösung wird von der Jury das Projekt mit
dem 1. Preis unter Auflage der Lösung sämtlicher logistischer
Probleme als Siegerprojekt beantragt.
Offener EU-weiter Architekturwettbewerb
Wettbewerbsaufgabe
Im Rahmen der Realisierung des Masterplans am Landeskrankenhaus Klagenfurt ist eine Planung der Infrastrukturen notwendig, um die Grundlagen für den Neubau eines neuen Logistikzentrums zu schaffen. Die Ziel- und Gesamtplanung für das LKH Klagenfurt sieht vor, aufgrund der gegebenen Ist-Situation im Bereich der Logistik ein grundsätzlich neues System der Ver-/Entsorgung für das Krankenhaus zu schaffen, um die veralteten Strukturen und Versorgungsprinzipien durch neue moderne Versorgungsfunktionen zu ersetzen.
Grundsatz der künftigen logistischen Systeme am LKH Klagenfurt im Rahmen der Realisierung des Masterplans ist, zentrale Versorgungseinrichtungen in einem Logistikzentrum zu etablieren, in dem die wesentlichen Funktionen der Lager- und Produktionsbereiche angesiedelt sind.
Im Zusammenhang mit der Erstellung des Logistikzentrums sind auch die verkehrsmäßigen Infrastrukturen des Krankenhausgeländes neu zu gestalten. Insbesondere ist hierbei das Tunnelsystem zu etablieren, da die derzeit vorhandenen Tunnel für die Durchführung der Transporte und Etablierung der Medienführung veraltet und nicht an das Konzept des Masterplans zu adaptieren sind.
Im Logistikzentrum werden u.a. folgende Einrichtungen etabliert: Zentralküche, Zentrallager, Zentralapotheke, Zentrale Wartung/Reparatur, Zentraler Hol- und Bringdienst, Wertstoffsammelzentrum.
Die Prozesse der derzeit bestehenden Organisation im Logistikbereich müssen nach gleichartigen und standardmäßig ausgerichteten Prinzipien organisiert werden, EDV-gestützte Verfahren für das Bestellwesen, die Lager- und Transportsteuerung sind einzuführen. Alle Ver-/Entsorgungsfunktionen sind organisatorisch un ter einem Logistikzentrum zu organisieren, so dass die Prozesse koordiniert und personalmäßig wirtschaftlich durchgeführt werden können.
Gütertransporte sollen auch in Hinkunft weitgegehend über das Tunnelsystem erfolgen. Aufgrund der horizontalen Ausdehnung des Tunnelsystems und der weiten Abstände vom Logistikzentrum bis hin zum Endverbraucher muss der Transport von Gütern und die Tunnelsysteme so angelegt werden, dass der Transport hygienisch hinreichend sicher durch geführt werden kann. Dieses Ziel kann im Prinzip durch das „Huckepacksystem“ erreicht werden, mit dem ein Trucksystem im Tunnelbereich und bei vertikalem Übergang in die Knoten, ein Containersystem die Transporte übernimmt.
Das Logistikzentrum übernimmt teilweise die Versorgung anderer Krankenhäuser in Kärnten.
Jury
Markus Peter, CH-Zürich (Vors.)
Frank Barkow, Berlin
Henrik Praetorius, DK-Kopenhagen
Siegfried Gierlinger, KABEG, A-Klagenfurt
Prof. Dr. Wolfdietrich Ziesel, A-Wien
Johannes Almer, KAGES, A-Graz
Ursula Düll, LKH, A-Klagenfurt
Gerhard Mitterberger, A-Graz
Dr. Kurt Graf, LKH, A-Klagenfurt
Preisgerichtsempfehlung
Aufgrund der architektonisch und städtebaulich eindeutig
überzeugenden Lösung wird von der Jury das Projekt mit
dem 1. Preis unter Auflage der Lösung sämtlicher logistischer
Probleme als Siegerprojekt beantragt.