- wa-ID
- wa-2035223
- Tag der Veröffentlichung
- 22.11.2022
- Aktualisiert am
- 16.03.2023
- Verfahrensart
- Offener Wettbewerb
- Zulassungsbereich
-
Andere
- Teilnehmer
- Architekt*innen, Designer*innen etc.
- Auslober
- Circular Economy of Timber Buildings
- Abgabetermin
- 30.11.2022
- Bekanntgabe
- 21.12.2022
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Wettbewerbsaufgabe
In diesem Jahr erlebte Großbritannien den trockensten Neunmonatszeitraum seit 1976 und das höchste Risiko von Waldbränden. Überschwemmungen, Dürreperioden, Stürme und Waldbrände treten immer häufiger auf. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel weder ein Science-Fiction-Szenario noch eine weit entfernte Bedrohung ist. Trotz Investitionen in aufkommende Netto-Null-Technologien (z. B. Kohlenstoffabscheidung und -speicherung) lautet die entscheidende Frage, was wir jetzt tun können, um unsere CO2-Emissionen zu verringern.
Gebäude und Bauwesen sind für etwa 40 % aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Produktion von Baustahl und Zement macht zusammen etwa 11 % aller industriellen CO2-Emissionen aus, und die betriebsbedingten energiebedingten CO2-Emissionen von Gebäuden werden im Jahr 2021 schätzungsweise 30 % der gesamten anthropogenen Emissionen ausmachen. Gleichzeitig wird der derzeitige Mangel an Wohnungen in England auf 4 Millionen geschätzt, was den Bau von 350.000 Wohnungen pro Jahr erfordert. Um die britischen Netto-Null-Ziele für 2050 zu erreichen, steht die Bauindustrie unter dem Druck, nachhaltige und erneuerbare Materialien wie Holz zu verwenden. Trotz der Umweltvorteile von Holz machen die Herstellung (Primär- und Sekundärverarbeitung) und der Transport den größten Teil des darin enthaltenen Kohlenstoffs und der Energie aus. Daher ist es notwendig, die Verwendung von Holz zu optimieren und sich auf lokale Ressourcen und Marktchancen zu konzentrieren sowie das Fachwissen über Holz und die derzeitigen Herstellungsmethoden zu verbessern. Bäume binden während ihres Wachstums biogenen Kohlenstoff, der in Holzprodukten bis zum Ende ihrer Lebensdauer gespeichert wird. Je länger diese Produkte in Gebrauch sind, desto größer ist die effektive Kohlenstoffsenke, die dadurch entsteht. Holzgebäude werden mit Gesundheit und Wohlbefinden in Verbindung gebracht, was angesichts der neuen Kultur der Telearbeit in der Post-COVID-Ära durchaus angebracht ist. Die steigende Nachfrage nach Holz sollte jedoch mit den derzeitigen Forstbeständen und Aufforstungsstrategien des Vereinigten Königreichs in Verbindung mit einer nachhaltigen Landbewirtschaftung und den damit verbundenen sozioökonomischen Auswirkungen, den Grundsätzen der biologischen Vielfalt und den klimabedingten Risiken in der Forstwirtschaft (z. B. Dürren, Brände, Schädlinge und Krankheiten) in Einklang gebracht werden.
Für diesen Wettbewerb laden wir Sie dazu ein:
Entwerfen Sie eine zukünftige gebaute Umgebung mit Holz aus Großbritannien
Die Einsendungen sollten sich auf die lokale Lieferkette in Südengland und Südwales konzentrieren und können Vorschläge für folgende Bereiche enthalten, sind aber nicht darauf beschränkt:
– Vorschläge für architektonische Entwürfe (z. B. Wohnungsbau),
– Strukturen,
– Ausbildung (zur Behebung des Fachkräftemangels),
– Forstwirtschaft,
– Gemeinden,
– Landnutzung,
– nachhaltige Städte.
Competition assignment
This year the UK experienced the driest nine-month period since 1976 and the highest risk of wildfires. Floods, droughts, storms, and wildfire incidents are becoming more frequent. This is a sign that climate change is neither a sci-fi scenario nor a distant threat. Despite investments in net zero emerging technologies (e.g. carbon capture and storage), the key question is what we can do now to decrease our CO2 emissions.
Buildings and construction are responsible for approximately 40% of all greenhouse gas emissions. Construction steel and cement production together account for approximately 11% of all industrial CO2 emissions and operational-energy related CO2 emissions from buildings are estimated to be 30% of total anthropogenic emissions in 2021. Meanwhile, the current shortage of homes in England is estimated at 4 million, requiring 350,000 homes to be built per year. To meet the 2050 UK Net Zero targets, the construction industry is under pressure to use sustainable and renewable materials like timber. Despite the environmental benefits of timber, manufacturing (primary and secondary processing) and transportation account for the majority of its embodied carbon and energy. Therefore, it is necessary to optimise the use of timber and focus on local resources and market opportunities and improve timber expertise and current manufacturing methods. Trees sequester biogenic carbon during growth, and this is stored in timber products until end-of-life. The longer those products are in-use, the greater the size of the effective carbon sink this creates. Timber buildings are related to health and well-being which is opportune with the new remote work culture in the post-COVID era. However, the increasing demand in timber should be well managed with current UK forestry stock and afforestation strategies combined with sustainable land management and associated socio-economic impacts, biodiversity principles and climate-related risks in forestry (e.g., droughts, fires, pests and diseases)
For this design competition we ask you to:
Reimagine a future built environment with UK timber
Entries should focus on the local supply chain within the South of England and South Wales and may include but are not limited to proposals for:
– Architectural design proposals (e.g., Housing),
– structures,
– training (to address skills shortage),
– forestry,
– communities,
– land use,
– sustainable cities.
Jury
Andrew Shea (University of Bath)
Eleni Toumpanaki (University of Bristol)
Steve Coombs (Cardiff University)
Anna Harper (University of Exeter)
Tabitha Binding (Timber Development UK)
Weitere Informationen zu den Gewinnern finden Sie unter /
More information about the winners can be found at:
cetimber.blogs.bristol.ac.uk/2022/12/21/design-competition-announcement-of-winners
Offener Wettbewerb
Wettbewerbsaufgabe
In diesem Jahr erlebte Großbritannien den trockensten Neunmonatszeitraum seit 1976 und das höchste Risiko von Waldbränden. Überschwemmungen, Dürreperioden, Stürme und Waldbrände treten immer häufiger auf. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel weder ein Science-Fiction-Szenario noch eine weit entfernte Bedrohung ist. Trotz Investitionen in aufkommende Netto-Null-Technologien (z. B. Kohlenstoffabscheidung und -speicherung) lautet die entscheidende Frage, was wir jetzt tun können, um unsere CO2-Emissionen zu verringern.
Gebäude und Bauwesen sind für etwa 40 % aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Produktion von Baustahl und Zement macht zusammen etwa 11 % aller industriellen CO2-Emissionen aus, und die betriebsbedingten energiebedingten CO2-Emissionen von Gebäuden werden im Jahr 2021 schätzungsweise 30 % der gesamten anthropogenen Emissionen ausmachen. Gleichzeitig wird der derzeitige Mangel an Wohnungen in England auf 4 Millionen geschätzt, was den Bau von 350.000 Wohnungen pro Jahr erfordert. Um die britischen Netto-Null-Ziele für 2050 zu erreichen, steht die Bauindustrie unter dem Druck, nachhaltige und erneuerbare Materialien wie Holz zu verwenden. Trotz der Umweltvorteile von Holz machen die Herstellung (Primär- und Sekundärverarbeitung) und der Transport den größten Teil des darin enthaltenen Kohlenstoffs und der Energie aus. Daher ist es notwendig, die Verwendung von Holz zu optimieren und sich auf lokale Ressourcen und Marktchancen zu konzentrieren sowie das Fachwissen über Holz und die derzeitigen Herstellungsmethoden zu verbessern. Bäume binden während ihres Wachstums biogenen Kohlenstoff, der in Holzprodukten bis zum Ende ihrer Lebensdauer gespeichert wird. Je länger diese Produkte in Gebrauch sind, desto größer ist die effektive Kohlenstoffsenke, die dadurch entsteht. Holzgebäude werden mit Gesundheit und Wohlbefinden in Verbindung gebracht, was angesichts der neuen Kultur der Telearbeit in der Post-COVID-Ära durchaus angebracht ist. Die steigende Nachfrage nach Holz sollte jedoch mit den derzeitigen Forstbeständen und Aufforstungsstrategien des Vereinigten Königreichs in Verbindung mit einer nachhaltigen Landbewirtschaftung und den damit verbundenen sozioökonomischen Auswirkungen, den Grundsätzen der biologischen Vielfalt und den klimabedingten Risiken in der Forstwirtschaft (z. B. Dürren, Brände, Schädlinge und Krankheiten) in Einklang gebracht werden.
Für diesen Wettbewerb laden wir Sie dazu ein:
Entwerfen Sie eine zukünftige gebaute Umgebung mit Holz aus Großbritannien
Die Einsendungen sollten sich auf die lokale Lieferkette in Südengland und Südwales konzentrieren und können Vorschläge für folgende Bereiche enthalten, sind aber nicht darauf beschränkt:
– Vorschläge für architektonische Entwürfe (z. B. Wohnungsbau),
– Strukturen,
– Ausbildung (zur Behebung des Fachkräftemangels),
– Forstwirtschaft,
– Gemeinden,
– Landnutzung,
– nachhaltige Städte.
Competition assignment
This year the UK experienced the driest nine-month period since 1976 and the highest risk of wildfires. Floods, droughts, storms, and wildfire incidents are becoming more frequent. This is a sign that climate change is neither a sci-fi scenario nor a distant threat. Despite investments in net zero emerging technologies (e.g. carbon capture and storage), the key question is what we can do now to decrease our CO2 emissions.
Buildings and construction are responsible for approximately 40% of all greenhouse gas emissions. Construction steel and cement production together account for approximately 11% of all industrial CO2 emissions and operational-energy related CO2 emissions from buildings are estimated to be 30% of total anthropogenic emissions in 2021. Meanwhile, the current shortage of homes in England is estimated at 4 million, requiring 350,000 homes to be built per year. To meet the 2050 UK Net Zero targets, the construction industry is under pressure to use sustainable and renewable materials like timber. Despite the environmental benefits of timber, manufacturing (primary and secondary processing) and transportation account for the majority of its embodied carbon and energy. Therefore, it is necessary to optimise the use of timber and focus on local resources and market opportunities and improve timber expertise and current manufacturing methods. Trees sequester biogenic carbon during growth, and this is stored in timber products until end-of-life. The longer those products are in-use, the greater the size of the effective carbon sink this creates. Timber buildings are related to health and well-being which is opportune with the new remote work culture in the post-COVID era. However, the increasing demand in timber should be well managed with current UK forestry stock and afforestation strategies combined with sustainable land management and associated socio-economic impacts, biodiversity principles and climate-related risks in forestry (e.g., droughts, fires, pests and diseases)
For this design competition we ask you to:
Reimagine a future built environment with UK timber
Entries should focus on the local supply chain within the South of England and South Wales and may include but are not limited to proposals for:
– Architectural design proposals (e.g., Housing),
– structures,
– training (to address skills shortage),
– forestry,
– communities,
– land use,
– sustainable cities.
Jury
Andrew Shea (University of Bath)
Eleni Toumpanaki (University of Bristol)
Steve Coombs (Cardiff University)
Anna Harper (University of Exeter)
Tabitha Binding (Timber Development UK)
Weitere Informationen zu den Gewinnern finden Sie unter /
More information about the winners can be found at:
cetimber.blogs.bristol.ac.uk/2022/12/21/design-competition-announcement-of-winners
Reimagine a future built environment with UK timber
Organizers
Circular Economy of Timber Buildings
Design Competition
This year the UK experienced the driest nine-month period since 1976 and the highest risk of wildfires. Floods, droughts, storms, and wildfire incidents are becoming more frequent. This is a sign that climate change is neither a sci-fi scenario nor a distant threat. Despite investments in net zero emerging technologies (e.g. carbon capture and storage), the key question is what we can do now to decrease our CO2 emissions.
Buildings and construction are responsible for approximately 40% of all greenhouse gas emissions. Construction steel and cement production together account for approximately 11% of all industrial CO2 emissions [1] and operational-energy related CO2 emissions from buildings are estimated to be 30% of total anthropogenic emissions in 2021 [2]. Meanwhile, the current shortage of homes in England is estimated at 4 million, requiring 350,000 homes to be built per year [3]. To meet the 2050 UK Net Zero targets, the construction industry is under pressure to use sustainable and renewable materials like timber. Despite the environmental benefits of timber, manufacturing (primary and secondary processing) and transportation account for the majority of its embodied carbon and energy. Therefore, it is necessary to optimise the use of timber and focus on local resources and market opportunities and improve timber expertise and current manufacturing methods. Trees sequester biogenic carbon during growth, and this is stored in timber products until end-of-life. The longer those products are in-use, the greater the size of the effective carbon sink this creates. Timber buildings are related to health and well-being which is opportune with the new remote work culture in the post-COVID era. However, the increasing demand in timber should be well managed with current UK forestry stock and afforestation strategies combined with sustainable land management and associated socio-economic impacts, biodiversity principles and climate-related risks in forestry (e.g., droughts, fires, pests and diseases)
For this design competition we ask you to:
Reimagine a future built environment with UK timber
Entries should focus on the local supply chain within the South of England and South Wales and may include but are not limited to proposals for:
– Architectural design proposals (e.g., Housing),
– structures,
– training (to address skills shortage),
– forestry,
– communities,
– land use,
– sustainable cities.
Schedule
Submission date: 30th November
Award ceremony: 15th December
Prizes
1st prize: £1000
2nd prize: £500
3rd prize: £250
More information and details at